Die Niedersächsische Sozialministerin Ross Luttmann hat in einem Maßnahmenkatalog unter anderem eine Altersfreigabe ab 18 für das Spiel World of Warcraft gefordert.
In Zusammenarbeit mit dem Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (kurz KFN) hat die Sozialministerin eine Studie bezüglich der Spielsucht in World of Warcraft gestartet.
Der Studie zufolge spielt jeder dritte Junge über 4,5 Stunden World of Warcraft am Tag. Auch geht aus dieser Studie hervor, dass jeder fünfte World of Warcraft Spieler als exzessiv Spielesüchtig einzustufen ist.
Als Maßnahmen plant Niedersachsen nun Testkäufer einzusetzen, welche versuchen, die in den Medien so oft bezeichneten, "Killerspiele" zu kaufen, um die Einhaltung der Altersfreigabe zu überprüfen. Auch fordert Ross Luttmann mit Christian Pfeiffer, Leiter des Instituts, eine Altersfreigabe ab 18 Jahre von WoW. Christian Pfeiffer betont jedoch, dass es nicht aufgrund der "brutalen" Inhalte erst ab 18 freigegeben werden soll, sondern aufgrund des massiven Suchtpotenzials.
Jedoch hat das Suchtpotenzial keinerlei Einfluss auf die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle). Demnach ist unklar, ob diese Forderung durchgesetzt werden kann.
Niedersachsens Regierung fordert Altersfreigabe ab 18 für WoW
Freitag, 3. April 2009
Eingestellt von Sl33p um 20:39:00
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